Ein Zeichen

Gieb deinem Herzen ein Zeichen,
daß die Winde sich drehn.
Hoffnung ist ohne gleichen
wenn sie die Göttlichen sehn.

Richte dich auf und verharre
still in dem großen Bezug;
leise löst sich das Starre,
milde schwindet der Bug.

Risse entstehn im Verhängnis
das du lange bewohnt,
und in das dichte Gefängnis
flößt sich ein fühlender Mond.

– Rainer Maria Rilke, 1924

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Rezension: John Williams – „Stoner“

Eine Sanftheit umgab ihn, eine Mattigkeit legte sich auf seine Glieder, und ein Gefühl der eigenen Identität überkam ihn mit plötzlicher Kraft, er fühlte seine Macht. Er war er selbst, und er wusste, was er gewesen war.“

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– wohlan –

Neue Anfänge stellen mich auf eine harte Probe. Ich muss mich ins Unbekannte hinauswagen, die Kontrolle aufgeben, Ungewissheit aushalten, mich in neue Situationen einfinden, an neue Umstände gewöhnen. Aber das Geschenk der Chance überwiegt die Angst. Und so will ich bereit sein „zu Aufbruch und Reise“. Denn „des Lebens Ruf wird niemals enden“. Ihm will ich folgen.

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