Rezension: Paul Watzlawick – „Anleitung zum Unglücklichsein“

Leiden kann ja so schön sein – was aber tun, wenn sich das Glück anzubahnen droht? Watzlawicks Geschichten bieten die Lösung und zeigen, wie man den noch so kleinsten Funken aufblitzender Zufriedenheit direkt im Keim erstickt. Fortan kann weiter friedlich auf dem See des Weltschmerzes geschippert werden. Durch die sinnverkehrte Blume serviert der Philosoph seinem…

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Rezension: Wolfgang Koeppen – „Tauben im Gras

Scheinbar unzusammenhängende Episoden sind es, die nach und nach im Handlungsverlauf zusammengesetzt werden und das Bild einer deutschen Großstadt der Nachkriegszeit zwischen Kriegsende und Wirtschaftswunder zeichnen. Der Autor verzichtet dabei auf dominierende, tief entwickelte Protagonisten. Weder Leitfigur noch Gegenspieler definieren die Erzählung. Wie mit einer Kamera fängt Koeppen kleine Sequenzen dieses Tages nach dem Krieg…

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Rezension: Jung Chang – „Wilde Schwäne“

Kaum in Worte zu fassen und doch vermag Chang es, das Leben dieser drei Frauen erstaunlich sachlich, aber dadurch umso eindringlicher darzustellen und die Seele des chinesischen Volkes sichtbar zu machen.

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